Ich ging in die Berge, um mich selbst zu finden, doch stattdessen fand ich eine Bestie. Jetzt hat er beschlossen, dass ich das Einzige bin, was er jemals besitzen wird.
Acacia: Ich war schon immer »zu viel« für meine Familie und alle anderen zu Hause. Zu kurvig, zu laut, zu optimistisch. Also packte ich meine Koffer und machte mich auf in die Berge, auf der Suche nach einem Neuanfang. Ich hätte nicht damit gerechnet, ihn am Boden einer Schlucht während eines wahnsinnigen Schneesturms zu finden.
Als Bennett mich aus dem Wrack meines Autos zieht, rettet er mir nicht nur das Leben, er beansprucht es für sich. Er ist doppelt so groß wie ich, älter als er es für ein Mädchen wie mich sein sollte, und griesgrämiger als ein Bär im Winter. Aber wenn er mich ansieht, fühle ich mich nicht mehr wie »zu viel«. Ich fühle mich so, als wäre ich endlich genug.
Draußen wütet der Sturm, aber drinnen in seiner Hütte? Da wird es sogar noch heißer.
Bennett: Ruhe. Das war alles, was ich wollte, als ich diese Hütte am Rande von Hollow Peak baute. Kein Lärm, keine Menschen und definitiv keine Ablenkungen. Dann krachte Acacia in mein Leben. Buchstäblich.
Sie ist eine Vision aus weichen Kurven und Sonnenschein in einer Welt, die viel zu lange grau war. Ich bin zu alt für sie, zu gezeichnet von meiner Vergangenheit, um jemanden zu verdienen, der so rein ist. Doch in dem Moment, als ich ihr Herz gegen meine Brust schlagen spüre, erwacht die Bestie in mir mit einem einzigen Ziel: sie zu behalten.
Die Straßen sind gesperrt und der Strom ist ausgefallen. Sie glaubt, sie wartet darauf, dass der Schnee schmilzt, damit sie gehen kann. Sie irrt sich. Dieses Vögelchen ist in mein Nest geflogen, und ich werde sie niemals wieder gehen lassen.
Reviews
There are no reviews yet.